Schwingklub am Zürichsee linkes Ufer

gegründet 1906

Aktuelles und Informationen zum Schwingklub

16. Dezember 2025

Ausgezeichnet und gewählt

An der Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonal-Schwingerverbands vom 14. Dezember standen zwei unserer Mitglieder im Fokus. Hier die offizielle Mitteilung des Verbands:

"Janik Korrodi Aufsteiger des Jahres im ZKSV

Einen besonderen Höhepunkt brachten die verschiedenen Ehrungen. Zum 21. Mal wurde ein Schwinger durch die Medienvertreter der Zürcher Schwingklubs mit dem Pressepreis und «Aufsteiger des Jahres 2025 im ZKSV» ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt Janik Korrodi aus Schönenberg. Der 21-Jährige war mit zwei Kranzgewinnen und seinem ersten Festsieg am Moosschwinget sehr erfolgreich. 

Wahlen

Für den zurücktretenden Technischen Leiter, Markus Spörri, wurden Paul Korrodi (SK Zürichsee linkes Ufer) und Beda Arztmann (SK Winterthur) einstimmig in den Vorstand gewählt."



Technischer Leiter SKZLU - Martin Schuler, Aufsteiger des Jahres und Träger des Pressepreises 2025  - Janik Korrodi, Technischer Co-Leiter Kantonalverband - Paul Korrodi (v.l.).

20. Oktober 2025

Ende der Freiluftsaison

Zum Schluss der Schwingsaison – jedenfalls was die Feste im Freien betrifft – nahmen unsere Jungschwinger und Aktiven noch an drei Anlässen teil.

Nicht weniger als 390 Jungschwinger trafen sich in vier Kategorien am 27. September zum traditionellen WEGA-Buebeschwinget in Weinfelden. Bei den Jüngsten (2016-2018) musste sich Ben Bütler mit dem ersten Rang nach den Auszeichnungen begnügen, für Luca Brändli war das Fest nach vier Gängen zu Ende. Elias Brändli – einer von 113 Teilnehmern in der Kategorie 2014-2015 konnte sich zwei Siege und einen Gestellten schreiben lassen. Bei den Ältesten (2010-2011) durfte sich Philipp Rusterholz unter den 89 Angetretenen in die Liste der Ausgezeichneten eintragen lassen; je drei Siege und Niederlagen standen auf dem Notenblatt.

Am 28. September nahmen fünf Aktive an der 87. Austragung des Herbstschwingertags in Siebnen teil. Bruno Stocker, Mario Bütler, Marco Waldmeier und Kevin Rusterholz konnten keine der insgesamt 56 Auszeichnungen (bei 144 Teilnehmern) entgegennehmen. Anders Janik Korrodi; er musste sich lediglich von Eidgenosse Silvan Appert und Teilverbandskranzer Pirmin Suter das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Ein Gestellter mit Marco Ulrich** und drei Siege – alle mit der Maximalnote brachten ihn auf Rang 8h und damit zur verdienten Auszeichnung am Fest, welches Damian Ott mit 2.25 Punkten Vorsprung auf den Schlussganggegner Fredi Bruhin souverän gewann.

228 Jungschwinger aus der Inner- und Nordostschweiz nahmen am Jungschwingertag vom 4. Oktober in Unteriberg teil – der Organisator Schwingklub Einsiedeln war mit der Austragung sehr zufrieden, zumal auch das Wetter bis nach der Rangverkündigung mitspielte. In vier Alterskategorien wurde zum Saisonschluss um die Auszeichnungen gekämpft; nicht weniger als neun Linksüfler stellten sich der letzten Herausforderung der Saison. Fünf von ihnen kämpften bei den Jahrgängen 2016-2018. Ben Bütler konnte nach drei gewonnenen und einem gestellten Gang den Zweig nach Hause nehmen; mit dem gleichen Ergebnis in der Kategorie 2010-2011 gelang dies auch Philipp Rusterholz. Nino Staub, Luca Brändli, Marco Stocker und Ivo Züger (Jahrgänge 2016-2018), Kylian Lutz und Elias Brändli (2014-2015), Sean Schaffner (2012-2013) konnte sich im 6. Gang mit einem Sieg noch nach vorne arbeiten in der Rangliste, für den Zweig reichte es aber am Schluss nicht.

 Eine lange, spannende und weitgehend erfolgreiche Saison fand damit ihren Abschluss, bevor dann nach einer Pause das Training für den Aufbau der kommenden in Angriff genommen wird. Angriffs- und Verteidigungsschwünge, Kraft und Kondition werden die notwendige und schweisstreibende Grundlage sein, welche die Schwinger weiterbringen wird.

4. Oktober 2025

Die 'Klubkönige' sind erkoren

Am traditionellen Klubschwinget – neu gegen Saisonende durchgeführt – kämpften 14 Jung- und 8 Aktiv-Schwinger um die Aufnahme in die Rubrik ‚Sieger Klubschwinget‘ des Vereins. Trotz prächtigem Spätsommerwetter fanden zahlreiche Zuschauer den Weg in die Schwinghalle Beichlen.

Ein gutes Gefühl - Sieg bei den Jungschwingern

Bei den Jungschwingern hatte die Einteilung erfahrungsgemäss eine schwierige Aufgabe; die Alters- und Grössenunterschiede in der Gruppe sind markant. Nichts desto trotz wurde engagiert und nicht selten mit letzter Kraft versucht, den Gegner zu bezwingen – mochten die Voraussetzungen auch noch so unterschiedlich sein. So ‘musste’ beispielsweise Philipp Rusterholz einen Gang gegen einen Aktivschwinger absolvieren, damit ein möglichst gerechter Wettkampf ausgetragen werden konnte. Im Schlussgang konnte er sich dann aber gegen Vorjahressieger Sean Schaffner durchsetzen, sich auf die Schultern heben und als zu Recht stolzer Sieger feiern lassen.

Bei den Aktiven stellte sich für die Einteilung eine ganz andere Herausforderung; bei nur gerade ach angetretenen Schwingern, war es unvermeidbar, dass es in den sechs Gängen mehrfach zu Wiederholungen in den Paarungen kam. In anderen Sportarten würde man von Hin- und Rückspiel sprechen. Kaum gestellte Gänge und teilweise erbitterte Zweikämpfe – Geschenke wurde keine verteilt – erfreuten die fachkundigen Zuschauer und erlangten den verdienten Beifall. Etwas überraschend traten Jano Müller und Janik Korrodi zum Schlussgang an. Vorjahressieger Korrodi musste sich nach zähem Ringen geschlagen geben. Jano Müller stand als ‘Klubkönig 2025’ fest. Das von einigen schon länger vermutete Potenzial kam für einmal zu Tage. Es ist zu hoffen, dass dieser Titel Ansporn genug ist, sich schwingerisch weiter zu entwickeln und Erwartungen nicht nur zu schüren, sondern auch zu erfüllen versuchen.

Hartes Ringen zwischen Martin Schuler und Janik Korrodi

Potenzial ausgeschöpft - Sieger bei den Aktiven

Auf jeden Fall konnte der Klubschwinget in guter Atmosphäre unter Gleichgesinnten, beim Fachsimpeln und mit einer vielversprechenden Basis für künftige Leistungen ausklingen..

Philipp Rusterholz und Sean Schaffner im Schlussgang

Jano Müller und Janik Korrodi im Schlussgang

Ranglisten

Jungschwinger                                              Aktive

Rang                                     Punkte              Rang                                 Punkte

  1 S Rusterholz Philipp     58.50                1 S Müller Jano                 57.00
  2 S Schaffner Sean           57.25                2 S Korrodi Janik             56.50
  3    Lutz Kylian                   57.00                3    Schuler Martin          56.25
  4a  Brändli Elias                56.50                4    Lusti Remo                 54.75
  4b  Bütler Ben                   56.50                5    Stocker Bruno           54.50
  5a  Staub Nino                  55.50                6a  Waldmeier Marco     54.25
  5b  Brändli Luca                55.50               6b  Bütler Mario              54.25

  6    Zollinger Tiago            55.25               7    Bütler Roman             53.50
  7a  Schär Remo                 55.00
  7b  Züger Ivo                     55.00
  8a  Mevkic Dzenan           54.00
  8b  Stocker Marco            54.00
  9    Staub Robin                52.75
10    Lutz Cyril                     51.00



Die


Teilnehmer 


am


Klubschwinget 


2025










Bilder: Anja Lutz

29. September 2025

Schwinger-Schnuppertag

 Im Rahmen des vom Eidg. Schwingerverbands jährlich ausgerufenen Schwinger-Schnuppertags vom 9. September 2025 verliess der Klub die heimische Halle und führte den Anlass auf dem Gelände des ‚Park im Grüene‘ in Rüschlikon statt. Im wunderschönen Gelände wurde ein Sägemehlring eingerichtet, musikalische Unterhaltung geboten und für das leibliche Wohl gesorgt. Das auch von Migros unterstütze Projekt wurde von den Technischen Leitern Jungschwinger – Cornel Feusi und Mario Zehnder – organisiert, angeleitet, betreut, Schwingsport erklärt und für die Zuschauer kommentiert. Als Gäste gesellten sich Interessierte und Jungschwingerinnen des Frauenschwingklub der Urschweiz zur fröhlichen Runde; eine spannende und bereichernde Komponente des Anlasses. So konnten nicht weniger als 30 Teilnehmer erste Kontakt zum Sägemehl knüpfen.

Stilecht mit Alphörnern und Fahnen

Mädchenpower

Hochbetrieb auf kleinstem Raum

Die spielerischen, anschaulichen Kämpfe (auch geschlechterübergreifend) sorgten beim Publikum für Begeisterung; die Frage, ob eine künftige Schwingerkönigin oder ein Schwingerkönig dabei waren, stellt sich nur hintergründig. Schön wäre es aber natürlich, dass der immer hochwillkommene Nachwuchs sich über kurz oder lang für den Sport entscheiden würde und den Weg in die Trainingshalle fände.

Fotos: Anja Lutz

7. September 2025

Rückblick ESAF 2025 Glarnerland+

Bild: Taria Hösli

Vor Wochenfrist verfolgten Hunderttausende in der Arena und auf dem Festgelände in Mollis oder zuhause vor den Bildschirmen den Höhepunkt des Schwingerjahres 2025. Trotz einigen Nebengeräuschen währned dem Fest und vor dem Schussgang durfte sich Armon Orlik verdientermassen zum Schwingerkönig krönen lassen. Endlich ist der Titel zurück im Nordostschweizer Schwingerverband.

Die Blicke der zahlreichen Zuschauer, welche sich ein Billett aus dem Kontingent unseres Schwingklubs erwerben konnten, richteten sich natürlich auch auf die Teilnehmer Martin Schuler und Janik Korrodi.

Das Resultat und damit die Bilanz der beiden Schwinger fielen sehr unterschiedlich aus. Die Original-Berichte möchten wir Ihnen keinesfalls vorenthalten. Sie zeugen von Emotionen, Selbstreflexionen und vor allem auch viel Freude. 

Martin Schuler

"Schwingerisch ischs fazit chle ernüchternd heti scho chle meh erwartet ha eigentlich sgfühl gha bis ad rigi ane hani äh gueti saison gha und ih dä letzte trainings ischs au sehr guet gange aber training und wettkampf isch halt nöd sgliche

Dasi keine gunne ha isch eigentlich nöd das wo mich am meiste stört sondern meh dasi nöd ha chöne mis bestä Schwinge zeige

Aber es isch sicher es mega cool erlebnis gsi mitem ganze team im eigene verband und mer cha sich etz ja au über en Nordostschwizer Schwingerkönig freue"

Janik Korrodi

"Das ESAF in Mollis ist schon wieder Geschichte und war bei mir geprägt von Emotionen und Glücksgefühlen. Wir reisten am Freitag Nachmittag nach Mollis ich nahm schon früh die positive Stimmung und grosse Vorfreude des ganzen NOS-Teams auf und genoss die Stimmung. Am Samstag startete ich etwas verhalten in den Wettkampf vieleicht war ich noch etwas überwältigt vom Einmarsch. Nach der Niederlage im ersten Gang wollte ich es besser machen und konnte den zweiten mit einer 10 gewinnen. Es folgten noch die Gänge 3/4 welche ich leider nach längerer Kampfdauer verlor. Ich war mir noch nicht ganz sicher ob es reichen würde um am Sonntag nochmals in die Schwinghosen zu steigen. Nachdem klar war, dass der Wettkampf für mich noch weiter geht erfreute mich das sehr. Am Sonntag morgen startete ich mit einer Niederlage in den zweiten Wettkampfstag, ich war sehr enttäuscht da ich mir diesen Gang doch anders vorgestellt habe und auch nahe am Sieg war. Nach einer kurzen Zeit konnte ich dan diesen Gang abhaken und fokussierte mich auf den weiteren Wettkampf. Mit etwas Wut im Bauch und dem wissen, dass jetzt ein Sieg her muss um im Wettkampf zu bleiben gieng ich in den 6 Gang. Es war ein hart umkämpfter Gang indem ich am Schluss das bessere Ende für mich behielt. Die Emotionen waren gross, ich habe zu diesem Zeitpunkt mein gesetztes Ziel erreicht nämlich 8 Gänge zu Schwingen. Eine grosse Last viel ab und ich sagte mir was jetzt noch kommt ist alles noch Zugabe. Mit einem guten Gefühl ging ich dan in den 7 Gang und gewann diesen. Im 8 Gang konnte ich somit noch um eine für mich spitzen Platzierung schwingen. Es war ein harter letzter Gang in dem ich mich ein paar mal knapp vor einer Niederlage retten musste, jedoch konnte ich gegen Schluss des Ganges meine Chance nutzen und gewinnen. Es war ein einzigartiges Gefühl welches ich nicht so schnell vergessen werde. Am Schluss klassierte ich mich 0.5 Punkte hinter dem Kranz was für mich ein riesiger Erfolg ist und eine grosse Genugtuung hervorruft. Es war ein einzigartiges Fest mit vielen schönen Momenten und coolen Erlebnissen!"


Konzentration und Anspannung vor dem 1. Gang


Bilder: Stephanie Lanter

Auf dem Weg zum tollen Ergebnis

Herzlichen Dank an die beiden Linksüfler für die persönlichen Einblicke. Wir haben zusammen mit euch ein unvergessliches Wochenende teilen dürfen.

19. August 2025

Kampfrichter - eine anspruchsvolle Aufgabe

Die Kampfrichter-Crew des Schwingklubs im Einsatz am Hirzler Buebeschwinget 2025

von links: Michi Lutz, Thomas Schaffner, Cornel Feusi, Martin Schuler, Mario Zehnder, Simon Hauser, Res Hauser, Toni Züger. Auf dem Bild fehlt Paul Korrodi, der sich zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits der Aufgabe 'Leiter des Einteilungskampfgericht' pflichtgemäss hinter den Kulissen des Schwingfests aufhielt.

Seit Frühling 2025 hat der Schwingklub neun Kampfrichter. Zu den ‘gestandenen’ Res Hauser (seit ca. 2000), Toni Züger (seit 2008) und Paul Korrodi (seit 2018) haben nicht weniger als sechs ‘neue’ den Kampfrichterkurs Stufe 1 (Grundkurs) absolviert. Die Gründe für den Einstieg sind sehr unterschiedlich, aber durchwegs von grosser Motivation geprägt. Die Technischen Leiter Martin Schuler (Aktive), Cornel Feusi und Mario Zehnder (Jungschwinger) sehen vorerst keine konkreten Einsätze im Sägemehlring, versprechen sich aber vom Kurs, immer auf dem neusten Stand des Wettkampfreglements (Technisches Regulativ ESV) zu sein und damit ihre Schwinger in der Vorbereitung und während den Wettkämpfen kompetent unterstützen zu können. Zwei Jungschwinger-Väter – Michi Lutz und Thomas Schaffner haben die Grundausbildung in Angriff genommen, weil sie sich bewusst sind, dass der Sport nur dann eine gesicherte Zukunft hat, wenn sich genügend Freiwillige engagieren und nebenbei auch, um ihren eigenen Kindern zu helfen. Die ersten Einsätze haben die beiden bereits absolviert und wurden dabei von erfahrenen Kollegen unterstützt. Schlicht und einfach nach einer Anfrage des Vereins hat sich Simon Hauser entschieden, die erste Stufe der Ausbildung zu absolvieren und damit am ‘eigenen’ Buebeschwinget im Hirzel seinen Beitrag im Sägemehl zu leisten. Alles in Allem ist aber klar, dass alle die Liebe zum Schwingsport teilen und einen Beitrag im Verein leisten wollen. Von ‘Verhindern eines Kampfrichterdefizits’ bis zum Traum, ‘einmal als Kampfrichter an einem Eidgenössischen im Einsatz zu stehen’, ‘dem Schwingklub nach der Aktivzeit etwas zurückgeben’ sind die Ziele genauso breit gefächert wie die Motivationen. Von sehr vereinzelten bis zu zehn Einsätzen in der Saison wird der zeitliche Aufwand angegeben; daneben sind für die Erlangung einer höheren Stufe obligatorische Weiterbildungskurse und mehrere stufengerechte Einsätze notwendig. 

Thomas Schaffner

bei seinem 1. Einsatz

Michi Lutz

zeigt die letzte Gang-Minute an

Res Hauser

nach 25 Jahren immer noch dabei

Ob am Anfang des Kampfrichterns stehend mit oder ohne grosse Ambitionen, oder mit dem Laufbahnende in Sicht (hoffentlich nicht so schnell), sind die Leistungen für den Schwingsport und natürlich für den Klub unverzichtbar. Wer schon einmal als Zuschauer miterlebt hat, wie die Kampfrichter bei sengender Hitze oder im strömenden Regen ihre ganztägige Arbeit mit hochonzentriert verrichten, die Übersicht bewahren, Aktionen sekundenschnell beurteilen und dann auch noch benoten, wird mit grösstem Respekt den Sonnen- oder Regenhut ziehen. Danke, liebe Kampfrichter und weiterhin viel Spass und Erfolg bei den Einsätzen.

11. August 2025

Selektion fürs ESAF

 Die Technische Kommission des Nordostschweizerischen Schwingerverbands (NOS) hat an seiner Sitzung vom 11. August 2025 die Selektion für das ESAF Glarnerland+ vorgenommen. Aufgrund ihrer Leistungen in der bisherigen Saison (je zwei Kantonalkränze) sind unter den 67 Nordostschweizer Schwingern Janik Korrodi und Martin Schuler ins NOS-Team berufen worden. Seit 2016 das erste Mal sind wieder Linksüfler am bedeutendsten Schwingfest dabei. Die Vorfreude und Anspannung, ihr Können vor 54'600 Zuschauern am 30./31. August, live in der Arena von Mollis zeigen zu können, ist riesig.

22. Juli 2025

5. Moos-Schwinget - Festsieg für Janik Korrodi

 Festsieger auf heimischem Boden und den Schultern der Klubkollegen Bruno Stocker und Mario Bütler

                              Bild: Thomas Kiser

 Das ‘Heimfest’ des Schwingklubs am Zürichsee linkes Ufer vom 19. Juli 2025 war trotz einiger Widerwärtigkeiten ein voller Erfolg. Pünktlich zum geplanten Anschwingen ging über dem Festplatz ein Gewitter nieder. Die 47 angetretenen Schwinger nahmen deshalb den Wettkampf mit einstündiger Verspätung auf. Der Stimmung unter den 600 Zuschauern tat dies jedoch keinen Abbruch; man nützte die Zeit im Schutz des Festzelts zu fachsimpeln und das Beisammensein unter Gleichgesinnten zu pflegen.

Kevin Rusterholz


Bilder: Anja Lutz

Mario Bütler

Bruno Stocker

Das kleine, aber feine Teilnehmerfeld zeigte anschliessend ambitionierten, spannenden Schwingsport. Nicht weniger als sechs Einheimische stellten sich den Herausforderungen. Lediglich Remo Lusti und Marco Waldmeier konnten sich nicht über die Auszeichnung freuen. Kevin Rusterholz in seinem ersten, und Mario Bütler in seinem zweiten Jahr bei den Aktiven, sowie Bruno Stocker durften eine Gabe aus dem reich befrachteten Angebot aussuchen. 

Remo Lusti


Bilder: Anja Lutz

Marco Waldmeier

Der absolute Höhepunkt – und das bei Sonnenschein - aber war natürlich, als sich Janik Korrodi im Schlussgang gegen den Routinier und Teilverbandskranzer Marco Nägeli (Mettmenstetten) nach 5:53 Minuten mit ‘Lätz ableeren’ durchsetzen konnte. Die Freude über seinen ersten Festsieg – und dies auch noch vor der eigenen Haustüre – war riesengross. Der Siegerpreis – Kalb Melanie, gezüchtet von seinem Vater und Eigentümer des Hofs auf dem das Schwingfest stattfand, Paul Korrodi – hatte nur einen kurzen Heimweg. Nach den bisherigen Erfolgen mit bereits zwei Kränzen (Zürcher und Appenzeller Kantonale Schwingfeste) in der laufenden Saison, die Bestätigung des Aufwärtstrends in seiner Schwingerlaufbahn. 

Janik Korrodi

Zu Beginn in Bedrängnis...


Bilder: Thomas Kiser


...dann mit dem siegbringenden Wurf...


...und dem verdienten Siegerpreis.

Spender: Bruno Burkhard sel./Brigitte Isler

16. Juli 2025

Appenzeller Kranz für Janik Korrodi

Vier Linksüfler stellten sich am 13. Juli in Gais vor 3'000 Zuschauern 148 Mitbewerbern dem Kampf um das begehrte Eichenlaub. Marco Waldmeier (Rang 16) und Bruno Stocker (Rang 17) mussten ihre Ambitionen schon am Mittag abschreiben. Jano Müller konnte sich nach zwei gewonnenen und einem verlorenen Gang bei Halbzeit noch berechtigte Hoffnungen machen, vermochte den Schwung aber nicht bis zum Schluss mitnehmen und fand sich auf dem 12. Schlussrang wieder.

Die Team-Unterstützung des nachmaligen Kranzgewinners durch die drei Klubkollegen sollte sich aber als wertvoller Beitrag zum Erfolg erweisen.


Fulminanter Fest-Verlauf jedoch bei Janik Korrodi: Vier gewonnene Gänge - alle mit der Maximalnote, ein Gestellter gegen Teilverbandskranzer Etienne Burger und nur gerade eine Niederlage gegen Domenic Schneider (Eidgenosse, Co-Festsieger mit Andy Signer, Schlussgang-Gewinner) zierten sein Notenblatt.

Im 4. Rang mit 57.25 Punkten ausgezeichnet platziert und schliesslich souverän den zweiten Saisonkranz erkämpft. 

Rücken abwischen nach einem Sieg mit der Note 10


Bilder: Lorenz Reifler

Eichenlaub mit Schleife -

verdienter Lohn für eine Top-Leistung

14. Juli 2025

Buebeschwinget Hirzel

Am 5. Juli 2025 traten 186 Schwinger in vier verschiedenen Kategorien zum Wettkampf auf dem Schulareal Schützenmatt in Hirzel an. Das heisse Wetter lockte zwar etwas weniger Zuschauer an als gewohnt, aber wer dabei war, sah guten Schwingsport.

Begehrter Treffpunkt bei den hochsommerlichen Temperaturen

Luca Brändli

Nino Staub

Marco Stocker

 Bei den Jüngsten (2016-2017) waren fünf von 48 Teilnehmern vom heimischen Schwingklub am Start, Nino Staub und Tiago Zollinger reihten sich unter die Rubrik ‘mit Auszeichnung’ ein. Alle konnten sich mindestens einen Sieg auf das Notenblatt schreiben lassen.

Tiago Zollinger

Ivo Züger

Aktivschwinger Janik Korrodi + Marco Waldmeier als 'Rächeler'

Kylian Lutz

In der Kategorie 2014-2015 mit 50 angetretenen Schwingern, erkämpfte sich Kylian Lutz die Auszeichnung, der zweite Linksüfler (Elias Brändli) durfte am Schluss zwei Siege, einen Gestellten und drei Niederlagen registrieren. Beide gehören zum jüngeren Jahrgang.

Elias Brändli

Sean Schaffner

Philipp Rusterholz

In den Abteilungen 2012-2013 und 2010-2011 starteten mit Sean Schaffner und Philipp Rusterholz je ein Einheimischer. Für eine Auszeichnung reichte es diesmal leider nicht.

Ende für die Sportler...


Bilder: Anja Lutz

...aber noch viel zu tun für die Aufräumequipe

Die neben dem Festplatz stattfindende Chilbi bot Gelegenheit – je nach Gemütszustand – zum Feiern oder Trost spenden.

30. Juni 2025

NOS St. Gallen

Am Sonntag, 29. Juni 2025 stellten sich 158 Schwinger im St. Galler Gründenmoos den Herausforderungen Gegner und Glutofenhitze.

Nicht weniger als drei Athleten durften sich als Festsieger auszeichnen lassen. Werner Schlegel (Titelverteidiger, zurück aus längerer Verletzungpause und Schlussgangteilnehmer), Damian Ott und der Emmentaler Gast Michael Moser teilten sich den 1. Rang.

Drei Aktive des Schwingklubs am Zürichsee linkes Ufer kämpften um die begehrten Kränze. Remo Lusti konnte erwartungsgemäss nicht in diese Entscheidungen eingreifen. Er durfte an seiner ersten Teilnahme auf Stufe Teilverbandsfest mit einem Sieg, drei Gestellten und zwei Niederlagen zu Recht stolz sein, den Ausstich erreicht zu haben. Martin Schuler und Janik Korrodi stiegen mit Ambitionen in die Zweikämpfe. Nach fünf Gängen konnten sie sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Kranz machen. Im 6. und entscheidenden Kampf wollte der grosse Coup allerdings nicht mehr gelingen. Mit einem Gestellten (Janik) und einer Niederlage (Martin) war das Eichenlaub verpasst. Deswegen mit dem Fest gänzlich unzufrieden waren die beiden aber dennoch nicht; an einem solchen Anlass bis zuletzt um einen Kranz mitzureden, bedeutet viel mehr Freude als (kleine) Enttäuschung. 


Remo Lusti bei seiner NOS-Premiere


Bilder: Thomas Kiser

Ein harter Kampf für Janik Korrodi

Hitze und Gegner besiegt - Martin Schuler

25. Juni 2025

Schwarzsee - Alosen - St. Antönien - Domat/Ems

Die Ehre, an einem Bergkranzfest teilnehmen zu dürfen fiel am 22. Juni 2025 auf Janik Korrodi. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld trat zum Schwarzsee-Schwinget an. Die Gäste aus der Nordostschweiz und dem Berner Verband trafen auf die Einheimischen des Südwestschweizer Verbands. Die 90 Schwinger lieferten sich spannende Begegnungen und im Hinblick auf das ‘Eidgenössische’ sollten erste Zeichen gesetzt werden. Zurückhaltung oder gar ‘keine Karten aufdecken’ war nicht angesagt; zu prestigeträchtig ist der Gewinn eines Bergkranzes. Die drei konkurrenzierenden Verbände mit je 30 Teilnehmern lieferten hochklassigen Sport. Janik konnte den 1. Gang für sich entscheiden und bekam im 2. den nachmaligen Festsieger Matthias Aeschbacher zugeteilt. Mancher Zuschauer dachte sich, ein Eidgenosse auf dem Notenblatt zu haben, macht sich natürlich gut, auch wenn keine Siegchance bestand. In den Gängen 3 und 4 konnte er dann zwei Teilverbandskranzer besiegen und wurde im 5. Michael Moser (dem Schlussgangteilnehmer) zugeteilt; die Niederlage war zu verschmerzen, zumal die Zwischenrangliste berechtigt hoffen liess. Mit 46.50 Punkten lag der Kranz noch in Reichweite und wäre mit einem gewonnenen 6. Gang Tatsache geworden. Leider ist daraus nichts geworden; als letzter Gegner erschien der Eidgenosse Christian Gerber im Sägemehl und war trotz guter Gegenwehr eine Nummer zu gross. Die Einteilung hat es nicht gut gemeint mit Janik; es ist anzunehmen, dass ‘verbandstaktisch’ gehandelt wurde. Mit Mario Bösch ereilte ein weiterer Nordostschweizer das gleiche Schicksal auch ihm wurde für den Kampf um den Kranz ein weiterer Eidgenosse ‘geladen’. Es durfte wohl einfach nicht sein, dass gleich zwei Kantonalkranzer und dazu noch Nordostschweizer mit Eichenlaub geschmückt nach Hause hätten kehren dürfen. Das Einteilungskampfgericht mit je zwei Südwestschweizern und Bernern und nur einem Nordostschweizer hat ganze Arbeit gegen die beiden 19- und 21-Jährigen geleistet. Die Kranzstatistik hätte sich ja ‘bedrohlich’ auf die Seite der Nordostschweizer wenden können; eine Schmach für die erfolgsgewohnten Berner. Ein Blick in die Statistiken des Anlasses lohnt sich auf jeden Fall um nachzuschauen, wer von den Kranzgewinnern wie ‘geladen’ wurde. Es bleibt zu hoffen, dass sich die beiden zu Recht enttäuschten Athleten nicht unterkriegen lassen und ihre Antwort im Sägemehl geben; vielleicht schon am NOS in St. Gallen.

2. Gang gegen Festsieger

Matthias Aeschbacher

Foto David Waser

Sieg über Andy Murer

Foto Claudia Schweizer

'Schicksalsgang'

Janik Korrodi - Christian Gerber

Foto David Waser

Eine beachtlich grosse Mannschaft vertraten die Farben des linken Zürichseeufers am 55. Felsenau Nachwuchsschwinget am 22. Juni 2025 in Alosen als Gäste des Schwingklub Ägerital. Von den 131 Schwingern stellten sie in der Kategorie 2008-2010 zwei, in der Kategorie 2011-2012 einen und bei den kleinsten (2015-2017) acht Teilnehmer. Mario Bütler bei den ältesten (3 Siege, 1 Gestellter, 1 Niederlage) konnte sich eine Auszeichnung übergeben lassen. Philipp Rusterholz erreichte mit 2 Siegen Rang 12. Sean Schaffner (2012) liess sich 2 Siege, 1 Gestellten und 3 Niederlagen notieren auf dem Notenblatt und erreichte Rang 12. In der drei Jahrgänge umfassenden Kategorie der jüngsten mussten diejenigen mit Jahrgang 2017 erwartungsgemäss ihrem Alter Tribut zollen. Total fünf gewonnene Gänge erreichten die vier Kämpfer Nino Staub, Marco Stocker, Luca Brändli und Ivo Züger. Etwas besser sieht die Bilanz beim Jahrgang 2016 aus; mit 55.25 Punkten fehlten Ben Bütler ein Viertel zur Auszeichnung und Thiago Zollinger präsentierte ein ausgeglichenes Notenblatt – je zwei Siege, Gestellte und Niederlagen – 54.75 Punkte und Rang 12. Im Jahrgang 2015 erreichten beide Teilnehmer die Auszeichnung Elias Brändli mit 55.75 Punkten im 9. und Kylian Lutz mit 55.50 Punkten im 10. Rang klassierten sich auf der Sonnenseite der Rangliste. Alle Schwinger durften sich im Gabentempel nach der Hitzeschlacht einen schönen Preis aussuchen; die strahlenden Gesichter bedankten sich beim OK und liessen die eine oder andere Enttäuschung in den Hintergrund rücken.

Grosse Mannschaft am Felsenauschwinget

3 Zweige von Alosen ans linke Zürichseeufer

Fotos Anja Lutz

Zum kleinen Rätikon-Schwinget in St. Antönien trafen drei Linksüfler auf insgesamt 40 Kontrahenten. Der familiäre Anlass in prächtiger Kulisse - mit Sieger Christian Biäsch – war eine gute Gelegenheit, sich erfolgreich zu präsentieren. Neben Kevin Rusterholz im 14. und Roman Bütler im 8. Rang, schwang Remo Lusti mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage klubintern obenaus. Im 6. Rang klassiert, musste er nur gerade sieben Teilnehmern auf der Rangliste den Vortritt lassen..

Domat/Ems - Schauplatz für das Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest und das Bündner-Glarner Kantonalschwingfest

Am 14. Juni 2025 fand in Domat-Ems das 21. Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest statt. Die beiden technischen Leiter Jungschwinger - Cornel Feusi und Mario Zehnder – hatten dafür aufgrund der bisher erfolgten Rangierungen die Selektionen vorgenommen. In den Einzeljahrgängen (an den meisten übrigen Festen werden zwei oder sogar drei Jahrgänge zusammengefasst) traten Sean Schaffner (2012), Philipp Rusterholz (2010), Kevin Rusterholz (2009) und Mario Bütler (2008) an. Sean und Philipp konnten sich je zwei Siege schreiben lassen, Mario musste sich mit einem Gestellten zufrieden geben. Kevin allerdings trumpfte gross auf; mit drei Siege (davon zwei mit der Maximalnote), zwei Gestellten und nur gerade einer Niederlage, brachten ihn in der Endausmarchung auf den 7. Rang und er durfte sich über den Gewinn des NOS-Zweigs freuen; bestimmt ein Ansporn für die künftigen Aufgaben bei den Aktivschwingern, zu denen er seit diesem Jahr gehört.

Die 4 Teilnehmer am NOS-Nachwuchsschwingfest und Kevin Rusterholz mit dem Zweig

Tags darauf traten an gleicher Stelle die Aktiven zum Bündner-Glarner Kantonalschwingfest an. Marco Waldmeier klassierte sich im 18., Roman Bütler im 17. Rang. Einen ausgeglichenen Wettkampf lieferte Remo Lusti mit je drei gewonnenen und verlorenen Gängen, was in der Rangliste Rang 10 bedeutete. Janik Korrodi fehlte in der Schlussabrechnung einmal mehr das berüchtigte ‘Vierteli’ zum Kranzgewinn. Den 7. Rang erreichte er mit 55.75 Punkten durch drei Siege (einer davon gegen einen Teilverbandskranzer) zwei Gestellten und nur einer Niederlage. Nur 20 von 148 Schwingern durften sich Eichenlaub aufsetzen lassen; die maximal zulässige Kranzquote wäre mit einem Rang mehr weit überschrittten worden.

Fotos Thomas Schaffner

14. Juni 2025

Pfingsten im Sägemehl

Der Auftakt ins schwingerische Pfingstwochenende fand in historischer Umgebung in Morgarten statt. Als Gästeschwinger beim Schwingklub Ägerital vertraten Mario Bütler, Roman Bütler, Janik Korrodi, Remo Lusti und Kevin Rusterholz die Farben des linken Ufers. Das zu Beginn schöne Wetter schlug im Verlauf des Nachmittags um in wolkenbruchartigen Regen um gegen Schluss wieder aufzuheitern. Genauso durchzogen können die Leistungen bezeichnet werden. Achtbare Auftritte waren zu sehen, aber eine Auszeichnung blieb letztendlich ausser Reichweite, der Stimmung tat dies keinen Abbruch, man war einfach froh, ins Trockene zu kommen. Misslichen Umständen zu trotzen gehört beim Freiluftsport eben auch dazu.  

Am Montag reisten neun Jungschwinger nach Galgenen um sich mit 193 Gegnern in vier Kategorien zu messen. 600 Zuschauer sahen engagierten Sport trotz Gluthitze. In der jüngsten Alterklasse (2015 - 2017) kämpften nicht weniger als 72 - darunter sieben vom linken Ufer - um den Zweig. Kylian Lutz, Thiago Zollinger und Ben Bütler durften diesen am Schluss in Empfang nehmen. Nach fünf Gängen bei den Jahrgängen 2011-2012 war für Sean Schaffner leider Schluss; eine zum Glück nicht schwerwiegende Verletzung  stoppte ihn vorzeitig. In der Gruppe der ältesten Teilnehmer (2009-2010) blieb Philipp Rusterholz ein weiterer Zweig verwehrt. Die zwei Einteilungen in ein 'Dreierpaar' warfen ihn etwas aus dem Konzept.

Gleichentags traten die Aktiven am Glarner-Bündner Kantonalen in Ziegelbrücke zu einem weiteren Kranzfest an. 3'300 Zuschauer und 124 Schwinger trotzten den Hochsommer-Temperaturen und sahen in Armon Orlik den verdienten Sieger, der sich den 1. Rang allerdings mit dem punktgleichen Samuel Giger teilen musste. Für unseren Klub wurde unter den zehn Zürcher Schwingern Martin Schuler 'berufen'. Fünf Kränze von insgesamt 21 eroberten sich die Wettkämpfer des Zürcher Kantonalen Schwingerverbands. Mit 56.75 Punkten durfte sich Martin das Eichenlaub aufsetzen lassen; dies notabene mit einem Notenblatt, welches mit Samuel Giger und Damian Ott (Schlussgangteilnehmer) zwei absolute Hochkaräter aufweist. Den zwei Niederlagen gegen diese Spitzenschwinger und Eidgenossen stehen vier Siege - davon drei mit der Maximalnote - gegenüber. Der bereits zweite Kranzgewinn dieser Saison nach Urdorf schürt natürlich die Hoffnung auf einen NOS-Kranz am 29. Juni in St. Gallen und damit die Qualifikation für das ESAF in Mollis.

Kylian Lutz mit Zweig, Notenblatt und Ehrengabe

Hochkarätiger, übermächtiger Gegner
Samuel Giger


Martin Schuler mit Kranz vom
Glarner-Bündner

26. Mai 2025

Die Zürcher Kantonalen Feste

Die 'eigenen' Kantonalen sind für die Schwinger immer besondere Anlässe. Nicht nur, dass es keine Limite für die Teilnahme gibt, das Mitmachen ist Ehrensache und in einer möglichst grossen Gruppe dabei zu sein, hat seinen besonderen Reiz. Das erste Kranzfest der Saison bietet immer auch Gelegenheit für eine Standortbestimmung und möglicherweise Aufschluss über den weiteren Saisonverlauf.

Am Samstag 17. Mai, traten zehn Linksüfler zum Wettkampf in Urdorf an. Mit nur jeweils einem Sieg auf dem Notenblatt war für Andreas Schäppi, Kevin Rusterholz und Mario Bütler der Ausstich nicht zu erreichen. Fünf weitere (Remo Lusti, Marco Waldmeier, Jano Müller, Roman Bütler, Bruno Stocker - in der Reihenfolge auf der Rangliste) der restlichen Wettkämpfer schlugen sich wacker und am Schluss durfte sich die eingeschworene Mannschaft über die tollen Kranzgewinne von Janik Korrodi und Martin Schuler freuen und den Erfolg verdientermassen ausgiebig feiern. Eine wahrlich grosse Freude machte sich breit.

Mannschaft Zürichsee linkes Ufer

Kranzgewinner

Schwinger in erfolgreicher Aktion

Bilder: Thomas Kiser

Einen Tag später, am Sonntag, 18. Mai absolvierten die Jungschwinger an gleicher Stätte ihr Kantonales; natürlich mit der Absicht, in die Fussstapfen der Aktiven zu treten. In der Kategorie 2016/2017 kämpften fünf Linksüfler um den begehrten kantonalen Zweig; Ben Bütler konnte ihn in am Schluss in Empfang nehmen, die übrigen (Tiago Zollinger, Nino Staub, Marco Stocker, Ivo Züger) mussten beim zum Teil ersten Schwingfest Lehrgeld zahlen, was der Begeisterung aber keinen Abbruch tat. In der Kategorie 2014/2015 zog Kylian Lutz einen rabenschwarzen Tag ein und blieb hinter seinen Erwartungen zurück. Als einziger Vertreter in der Kategorie 2012/2013 sorgte Sean Schaffner für eine 100%-ige Ausbeute und erkämpfte sich mit 56.00 Punkten den Zweig. Freud und Leid prägten das Geschehen in der Kategorie 2010/2011. Während für Cyrill Schnellmann an seinem erst zweiten Schwingfest überhaupt nach dem ersten Gang unfallbedingt bereits Schluss war, gelang Philipp Rusterholz nach zähem Beginn mit zwei Niederlagen eine fulminante Aufholjagd mit vier Siegen und dem hochverdienten Lohn in Form des Zweigs

Die überglücklichen Zweiggewinner

Die Jungschwinger - ein tolles Team

Das Fazit des Wochenendes: Insgesamt 19 Teilnehmer des Klubs holen sich zwei Kränze und drei Zweige, weitere ansehnliche Rangierungen und wertvolle Erfahrungen für den weiteren Verlauf der Schwingsaison lassen sich sehen und geben den zahlreichen Besuchern aus den Reihen des Vereins recht, dass sie  ins Limmattal gereist sind, auch wenn es gerne noch mehr hätten sein dürfen.

3. Mai 2025

Gross und Klein auf dem Eschenberg

Am Wochenende vom 26./27. April war der Eschenberg ob Winterthur Schauplatz der jedes Jahr von den Linksüflern besuchten Feste. 

159 Jungschwinger der Jahrgänge 2010 bis 2017 traten bei vorerst trübem und windigem Wetter - die Sonne zeigte sich erst am Nachmittag - an. Vom Wettkampfglück im Stich gelassen, reihten sich vier der fünf Teilnehmer einen Viertelpunkt hinter den Auszeichnungen auf den Ranglisten ein. Der Jüngste in den Reihen des Schwingklubs - Ivo Züger mit Jahrgang 2017 - konnte sich nach fünf verlorenen Gängen seinen ersten Sieg in seinem allerersten Schwingfest überhaupt schreiben lassen; dies mit der Maximalnote 10.



Am Sonntag war nicht nur das Wetter, sondern auch die Ausbeute wesentlich besser. 65 Schwinger zeigten den 1'200 Zuschauern, was sie zu bieten haben. Janik Korrodi und Martin Schuler stiegen mit der Hoffnung, eine Auszeichnung zu erringen ins Sägemehl, während Bruno Stocker - der ja erst vor einem Jahr zum Schwingsport kam - weitere Wettkampferfahrung sammeln wollte.


Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Martin mit 56.25 Punkten im Rang 8 und Janik mit 56.00 Punkten im Rang 9 wurden mit einer Auszeichnung belohnt. Bruno konnte sich 1 Sieg, 3 Gestellte und 2 Niederlagen notieren lassen, was zum geteilten 19. Rang reichte. Seine Einstellung und die unerschrockenen, mutigen Auftritte bereiteten viel Freude.

Bruno Stocker


Bilder: Thomas Kiser

Martin Schuler

Janik Korrodi

14. April 2025

Start in die 'Freiluft-Saison'

Am 6. April traten am Gibelschwinget 84 Schwinger (darunter nicht weniger als neun Linksüfler) bei strahlendem Sonnenschein und markantem Biswind zum ersten Ernstkampf der Saison an. Neben dem souveränen Festsieger Domenic Schneider errangen Martin Schuler, Jano Müller und Bruno Stocker die Auszeichnung. Besondere Freude bereitete die erste Auszeichnung von Bruno - so darf es weitergehen. die übrigen Teilnehmer des SKZLU sammelten wertvolle Erfahrungen und Hinweise, woran es noch zu arbeiten gilt.

Nicht weniger als 328 Jungschwinger fanden sich am 12. April 2025 am Bündner Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Cazis ein. Alle sieben Teilnehmer unseres Klubs konnten sich auf dem Notenblatt wenigstens zwei Kreuze schreiben lassen. Mit Kylian Lutz in der Kategorie 2014/2015 schaute sogar der erste Zweiggewinn der Saison heraus.



Die sieben erfolgreichen Jungschwinger am

Bündner Kantonalen Nachwuchsschwinfest.

Nur einen Tag später reisten Janik Korrodi und Kevin Rusterholz ebenfalls nach Cazis - zum Bündner Frühjahrsschwingen. Mit drei gewonnenen und zwei gestelllten Gängen reihte sich Janik deutlich ins erste Viertel der Rangliste ein. Kevin konnte sich - im ersten Jahr als Aktiver (Jahrgang 2009) - mit einem Sieg und zwei Gestellten (genau gleich wie am Gibelschwinget) in die höhere Gangart bei den 'Grossen' einleben. 

13. April 2025

Veteranentagung

Am 12. April versammelten sich in der Schwinghalle 18 Klub-Veteranen zu ihrer jährlichen Versammlung. Obmann Werner Imlig durfte dabei auch das älteste Mitglied - Emil Bachmann, Wetzikon - begrüssen.

Die üblichen Geschäfte gaben nicht zu Diskussionen Anlass, obwohl die Kasse mit einem Minus abschloss; der Grund dafür war eine Spende für das klubeigene Kantonalschwingfest in Horgen. Obmannschaft und Revisoren wurden wiedergewählt und erfreulicherweise konnten drei neue Mitglieder aufgenommen werden. Der Herbstanlass in der Schwinghalle am 17. September 2025 und die Kantonale Veteranentagung am 26. Oktober 2025 sind die nächsten geplanten Anlässe. Daneben werden sich hoffentlich möglichst viele Veteranen an den zahlreichen Schwingfesten ein Bild über die Leistungen der Jung- und Aktivschwinger machen und jeweils am 1. Mittwoch des Monats in der Schwinghalle den Höck mit vielen anderen Schwingerfreunden teilen.

25. Februar 2025

SKZLU im Schlussgang

12. Februar 2025

Hochkarätiges Training

Nach bisher vier Technik-Trainings des Nordostschweizerischen Schwingerverbands (NOSV) in der Schwinghalle Beichlen, trafen sich am 7. Februar 25 Kranz-Schwinger zum Intensivtraining. Unter der Leitung von Markus Spörri, Techn. Leiter Zürcher-Kantonalschwingerverband, absolvierten auch vier ‚Eidgenossen‘ (Samuel Giger, Armin Orlik, Roger Rychen, Werner Schlegel) ein halbstündiges intensives Aufwärmen (geleitet von Nicola Wey) und anschliessend die Verfeinerung der Bodenarbeit. Im Anschluss wurde in 90-Sekunden-Sequenzen mit jeweils vier verschiedenen Gegnern der Ernstkampf simuliert.

Samuel Giger 'vergräbt' seinen Gegner

  Samuel Giger 'vergräbt' den Gegner

Zum Abschluss traten fünf Paare – mehr lässt die gesamte Sägemehlfläche aufs Mal nicht zu – gleichzeitig zu einem 4-Minuten-Gang an. Nach bereits eineinhalb Stunden konzentrierter Arbeit wahrlich nochmals eine Herausforderung an Ausdauer und Kraft. Die Bezeichnung Intensiv-Training trug den Namen nicht von ungefähr. Die ruhige Atmosphäre, mit wenigen Anweisungen des souveränen Übungsleiters sprach dafür, dass jeder Teilnehmer sehr fokussiert trainierte. Der lockere Umgang mit ein paar flotten Sprüchen zwischendurch zeigte anschaulich, dass sich während der kommenden Saison die eine oder andere Begegnung des Abends wiederholen könnte.

  Hochbetrieb                                                                                                                                          Janik rüttelt am Felsen 

Dann aber unter völlig anderen Voraussetzungen; aus Trainingspartnern werden – mindestens für die Gangdauer – Gegner werden. Natürlich gibt es 2025 für alle ein grosses Ziel: das Eidgenössische Schwingfest im Glarnerland. Darauf wird schon seit vielen Wochen hingearbeitet und es wird bis zum Grossanlass noch viel Schweiss fliessen in den Trainingshallen und Krafträumen. Zur wettkampfmässigen Vorbereitung gehören dann natürlich auch die zahlreichen Schwingfeste, an denen der letzte Schliff geholt werden wird. Ob der Schwingerkönig 2025 an diesem Freitag in der Schwinghalle anwesend war? Wir wissen es nicht, aber der Gedanke und Wunsch soll anregen, den Schwingsport an kleinen und grossen Anlässen mitzuverfolgen.

 Die beim Aufwärmen beschädigte Beleuchtung wurde am Schluss des Trainings selbstverständlich wieder fachmännisch repariert.

7. Januar 2025

Auftakt ins Schwingerjahr

Am 2. Januar stellten sich sechs unserer Schwinger dem ersten Kampf im Jahr am traditionellen Berchtoldschwinget in der Zürcher Saalsporthalle; der Anlass mit 100 Teilnehmern wurde bereits zum 127. Mal ausgetragen.

Saalsporthalle

Kampfrichter Paul Korrodi

Der Start fiel eher verhalten aus; mit Ausnahme von Remo Lusti - mit einem Plattwurf - resultierten drei gestellte und zwei verlorene Gänge. Im Verlauf des Tages änderte sich vieles zum Guten; so konnten insgesamt 14 Siege, 10 Gestellte und 12 Niederlagen notiert werden. In der Endabrechnung gab es zwei erfreuliche Punkte hervorzuheben. Einerseits Janik Korrodi, welcher sich die begehrte Auszeichnung erkämpfen konnte - dies auch dank seiner aktiven und attraktiven Schwingweise und mit dem überaus verdienten und mit der Note 9 bewerteten gestellten Gang gegen den Eidgenossen Marcel Räbsamen. Andererseits konnte sich Kevin Rusterholz an seinem ersten Fest bei den Aktiven nach vier Niederlagen mit einem Gestellten und einem Sieg steigern und eine zuversichtliche Bilanz ziehen; erfahrungsgemäss ist der Einstieg bei den 'Grossen' nicht einfach und eine gewisse Nervosität war verständlicherweise bemerkbar.

In der Schlussrangliste reihten sich Janik Korrodi im 5., Martin Schuler und Remo Lusti im 9. (mit dem berüchtigten fehlenden 'Vierteli' Rückstand auf die Auszeichnungen), Jano Müller im 11. , Bruno Stocker (er hat den Schwingsport erst 2024 für sich entdeckt) im 13. und Kevin Rusterholz im 19.  Rang ein.

Bis zum Beginn der Freiluftsaison am 6. April 2025 (Gibelschwinget, Bonstetten) stehen nun weitere Trainingseinheiten auf dem Programm, an denen geübt, verbessert, verfeinert wird.

Remo Lusti

Martin Schuler

Jano Müller

Janik Korrodi

Fotos: Thomas Kiser

1. Januar 2025

Willkommen im ...

Ein spannendes Schwingerjahr steht bevor. Den Höhepunkt bildet sicher das ESAF im Glarnerland, aber es gibt noch so viel anderes. Im Schwingklub wird mit der letztährigen Pause des Hirzler Buebeschwinget und des Moos-Schwinget wieder der 'Normalbetrieb' zurückkehren. Der Klubschwinget wird erstmals am Schluss der Saison ausgetragen und findet am 20. September 2025 statt.

Die Aktiv- und Jungschwinger werden wieder zahlreiche Feste bestreiten und ein Besuch lohnt sich immer. Gerade die Atmosphäre an kleineren Anlässen ist besonders schön und die eigenen Athleten hautnah mitzuerleben hat seinen besonderen Reiz. Natürlich sind die Kantonalen und Teilverbandsfeste sportlich die grossen Herausforderungen für die Schwinger, da es hier das begehrte Eichenlaub in Form eines Kranzes oder Zweigs zu holen gibt. Auf dem Weg dahin sind aber Rangschwingfeste und Jungschwingeranlässe eine gute und unabdingbare Vorbereitung, die ihre Beachtung verdienen.

Der traditionelle Höck in der Schwinghalle Beichlen - jeweils am ersten Mittwoch im Monat - bietet ausserdem eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Übungseinheiten mitzuverfolgen und den Austausch mit Gleichgesinnten zu pflegen. 

In diesem Sinn wünschen wir den Schwingern ein erfolgreiches und besonders aber unfallfreies Jahr und den Zuschauern und Besuchern viel Spass und tolle Erlebnisse im Kreis der Schwingerfamilie.